Kurzdokumentation zu BAHN/BETA ============================== (JBSS Bahnsimulation) Stand: 20.11.1998 aktuelle Version: 3.58 Beta8 11/1998 ---------------------------------------------------------------------------- Hinweise zum Beta-Test (siehe auch Abschnitt 11 dieser Datei): -Dieses Paket ist noch nicht zur Ver”ffentlichung bestimmt. -Englische Textressourcen siehe BAHN_E.RTX (Handhabung wie bei BAHN 3.40) -Wichtige NT3-Dateien als BAHN3.40-Kopie behalten!!!!!!!!! Falls ernsthafte Fehler auftreten sollten, die Žnderungen am Dateiformat n”tig machen, kann die weitere Verwendbarkeit der BAHN3.58-Dateien nicht garantiert werden. -Die Fahrzeuge in BAHN.FZG/ZGG k”nnen verwendet werden. Hier wird es vsl. noch Erg„nzungen geben, aber wohl keine funktionellen Žnderungen. Falls sich Fahrzeugl„ngen „ndern sollten, mssen diese Fzge. gel”scht und nochmals installiert werden. (Aufz„hlung betroffener Typen siehe WWW) -Wichtigste Punkte beim Testen: *Lauff„higkeit unter allen m”glichen und unm”glichen DOS-Umgebungen inkl. Win3.x, Win95, Win98, WinNT, OS/2 usw. (Sind PIF-Dateien oder „hnliches n”tig/empfehlenswert, und wenn ja, mit welchen Einstellungen, siehe dazu auch die Hinweise weiter unten) *Funktion der VESA-Grafik-Modi auf m”glichst vielen Grafikkarten. Untersttzt werden Granularit„ten von 1 bis 64 KB und Seitengr”áe 64 KB (Es soll auch Karten mit Seitengr”áe 32KB geben, was passiert dort? Granularit„t bisher getestet fr 4 KB und 64 KB, siehe auch unten) -Mindestens 4 MB Hauptspeicher sollten verfgbar sein, 8 MB oder mehr sind zu empfehlen, maximal genutzt werden ca. 67 MB -Unter WinfW3.11 ist als PIF-Einstellung z.B. XMS = -1 sinnvoll, d.h. BAHN bekommt soviel es will. Interessant ist die M”glichkeit des Sperrens von extended memory: Wenn nicht gesperrt, dann funktioniert tats„chlich das Swapping von Windows, d.h. z.B. NT3-Dateien mit 12 MB Bedarf k”nnen auf PC mit 8 MB Speicher geladen werden. Natrlich bleibt das Programm dann fast stehen und die Festplatte hat viel zu tun, aber man kann sich immerhin das Netz ansehen. Bei Win95/98 ist der XM nicht gesperrt. -Die Angaben zu freiem XMS, UMB und DOS-Speicher im Dialogfenster "Statusinformationen" sind mit Vorsicht zu genieáen. Fr das Retten des Hintergrunds (auch dieses Fensters!) wird z.B. wenn m”glich XMS-Speicher verwendet, der nach dem Schlieáen des Fensters wieder frei ist. -Upper memory wird unter Verwendung des DOS-Dienstes INT21-58 genutzt, wenn die interne DOS-Version >=5 ist. šber XMS wird es nicht versucht, da das bei MS-DOS und Windows erfahrungsgem„á nicht geht (aber bei Novell DOS). Man sollte BAHN alle UMBs g”nnen, die nach DOS' Meinung verfgbar sind. -BAHN prft IMMER auf Vorhandensein von VESA-Grafik, obwohl das bei Aufl”sung 640x480 nicht unbedingt n”tig ist. -Es gibt Grafikkarten, bei denen der detaillierte VESA-Info-Dienst 0x4F01 zum Absturz fhrt (z.B. Cirrus Logic GD-54xx, in diversen HIGHSCREEN- Computern eingebaut). BAHN ruft diesen Dienst nicht auf und ermittelt die VESA-Granularit„t auf andere Art. -Einige Daten zur VESA-Funktionalit„t werden unter "Statusinformationen" angezeigt. -Ist die Grafikkarte eine "Super-VGA"-Karte ohne VESA (bzw. BAHN erkennt kein VESA), dann kann u.U. ein universeller VESA-Treiber helfen (z.B. UNIVBE, dieser wird mit einigen Spielprogrammen zusammen ausgeliefert). Viel Spaá & Let the trains run! ---------------------------------------------------------------------------- Inhalt: ~~~~~~~ 0 Vorbemerkungen 1 Einfhrung: Wozu k”nnte BAHN verwendet werden? (2 Technische Anforderungen siehe LIESMICH.TXT) (3 Installation dito) 4 Und los geht's... 5 Der Standardmodus / Editor 6 Dialogfenster 7 Mens und deren Funktionen 8 Abkrzungstasten ("Hot-Keys") 9 Grafiksymbole 10 Fehlermeldungen 11 Nutzungsbestimmungen ---------------------------------------------------------------------------- 0 Vorbemerkungen ~~~~~~~~~~~~~~~~ Wenn Sie schon eine „ltere Version von BAHN kennen, dann beachten Sie bitte die Dateien LIESMICH.TXT und NEUES.TXT, in denen Update-Hinweise und eine Liste der Neuerungen enthalten sind. Dies ist eine Kurzdokumentation, die keinen Anspruch auf Vollst„ndigkeit erhebt. Weitere Informationen gibt das Online-Hilfesystem zur Laufzeit des Programms. Das Hilfesystem k”nnen Sie an jeder Stelle des Programms durch Bet„tigen der Taste >F1< aufrufen. Es ist z.Zt. keine ausfhrlichere Dokumentation verfgbar. Bitte beachten Sie die Nutzungsbestimmungen und Service-Hinweise im Abschnitt 11 dieser Datei. MS-DOS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. Microsoft. ---------------------------------------------------------------------------- 1 Einfhrung ~~~~~~~~~~~~ BAHN ist ein Programm zur Simulation von Bahnnetzen (besonders Straáenbahn-, aber auch Eisenbahnstrecken). Wenn Sie begeisterter Modellbahner sein sollten, aber gerade keine Anlage zur Verfgung haben, dann kann Ihnen BAHN weiterhelfen. Mit diesem Programm passen etliche hundert Kilometer Bahnstrecke und ber 100 Zge gleichzeitig in den PC, sogar in einen Laptop! Sollten Sie sich schon immer darber „rgern, daá Ihre Straáenbahnlinie zu selten oder zu unregelm„áig oder z.B. nachts berhaupt nicht f„hrt, dann k”nnen Sie sich mit BAHN immerhin anschauen, was w„re, wenn Sie etwas zu sagen h„tten. BAHN ist in bestimmten Grenzen auch als Bildschirmschoner oder Demoprogramm (z.B. fr Schaufenster) geeignet. Mit dem Programm lassen sich Bahnnetze von durchaus respektabler Gr”áe (z. B. Straáenbahn Dresden, Leipzig; Eisenbahnnetz Sachsen) aufbauen und betreiben, wofr ein recht vielf„ltiger Fahrzeugpark vorhanden ist. Sie k”nnen Ihre Zge aus ber 1700 verschiedenen Straáen- und Eisenbahn- fahrzeugtypen bzw. Farbvarianten zusammenstellen. Als Straáenbahnwagen sind viele Typen verschiedener Hersteller verfgbar (u.a. Gotha, CKD, Bautzen, Konstal, Dwag, ABB-Henschel, MFE), zum Teil in verschiedenen Farbgebungen. An Eisenbahnfahrzeugen steht eine Auswahl verschiedener Loks und Waggons der Deutschen Reichsbahn und anderer Bahnen (u.a. DB, SBB, ™BB, SNCB, SNCF) von der Dampflok bis zum Schnelltriebwagen zur Verfgung, einschlieálich verschiedener Reisezug- und Gterwagen. Auáerdem sind diverse Triebwagen von S-Bahnen und U-Bahnen vorhanden. Durch die interaktive Nutzung ist es m”glich, Žnderungen und Beeinflussungen des Betriebsablaufes bei laufendem Betrieb durchzufhren und damit z.B. St”rungen zu simulieren. Das ist ein groáer Vorteil auch gegenber Modelleisenbahnen, denn auf welcher Modellbahn kann man schon gleichzeitig ber 100 Zge fahren lassen und obendrein neue Strecken bauen? Allerdings ist bei dieser Einfluánahme auf den Verkehrsablauf mit einiger Vorsicht vorzugehen, sonst k”nnen wie beim groáen Vorbild Betriebsst”rungen auftreten. ---------------------------------------------------------------------------- 2 Technische Anforderungen und 3 Installation ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ šber diese Themen informiert Sie die Datei LIESMICH.TXT. ---------------------------------------------------------------------------- 4 Und los geht's... ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Start des Programms erfolgt aus dem Verzeichnis (Ordner) \BAHN356 durch Ausfhren der folgenden Datei: Wenn Sie unter DOS arbeiten: BAHN356.EXE Wenn Sie unter Windows 3.x arbeiten: BAHN356.PIF BAHN ben”tigt nicht allzuviel Speicher, wenn keine groáen Dateien geladen werden sollen. Ein Aufruf aus MS-Windows ab 3.0 ist m”glich, ein Aufruf aus OS/2 ab 2.0 ebenfalls. In beiden F„llen l„uft das Programm wahrscheinlich langsamer als unter DOS und hat m”glicherweise weniger Speicher zur Verfgung. Beim Start sind gew”hnlich keine Parameter (z.B. Schalter) anzugeben. Mit den Schaltern "/?" oder "/H" werden die zul„ssigen Varianten angezeigt. Falls Sie BAHN ber die Datei BAHN356.PIF starten, dann sind eventuelle Parameter dort einzutragen (siehe Windows-Handbuch, Stichwort "PIF-Editor"). Falls Sie anstatt einer VGA-Grafikkarte eine EGA-Karte verwenden und das Programm nicht startet, dann geben Sie beim Start den Schalter "/EGA" an. Wenn Sie h”here Grafikaufl”sungen als die der VGA (640x480 Punkte) einsetzen wollen, beachten Sie folgende Hinweise: DIE VERWENDUNG VON GRAFIKMODI, DIE IHRE GRAFIKKARTE UND/ODER IHR MONITOR NICHT UNTERSTšTZEN, KANN DIE HARDWARE BESCHŽDIGEN! Prfen Sie VORHER (z.B. in den Handbchern), ob Ihre Hardware fr h”here Aufl”sungen geeignet ist. Falls nach dem Starten von BAHN das Bild flackert, "l„uft" oder sonst irgendwie instabil ist, dann starten Sie den Computer sofort neu! Der Einsatz von BAHN erfolgt auf eigene Gefahr (siehe dazu auch Abschnitt 11: Nutzungsbestimmungen). Folgende Aufl”sungen k”nnen als Schalter angegeben werden: "/V8" 800x600 Punkte "/V10" 1024x768 Punkte In beiden F„llen werden nicht mehr Details sichtbar, sondern der sichtbare Streckennetz-Ausschnitt wird gr”áer. Nach dem Starten meldet sich das Programm mit einem Titelbild, das u.a. die Versionsnummer beinhaltet. Wenn Sie das Titelbild nicht interessiert, k”nnen Sie das Programm mit dem Schalter "/Q" starten. Wenn dem Programm irgendwelche Hindernisse (z.B. nicht gengend Speicher) im Weg stehen, bricht es mit einer Fehlermeldung ab. Eine Liste der m”glichen Fehlermeldungen mit Hinweisen finden Sie im Abschnitt 10 dieses Texts. Falls keine Verst„ndigung zwischen BAHN und dem Maustreiber zustande kommt, erscheint eine Warnung, und BAHN startet trotzdem. Wenn Probleme bei der Nutzung der Maus auftreten sollten, dann starten Sie BAHN mit dem Schalter "/M0". Damit wird die Mausuntersttzung deaktiviert. Um vom Titelbild aus weiterzukommen, ist die Enter- oder Returntaste (im Folgenden >ET< genannt) oder die linke Maustaste zu bet„tigen. Daraufhin wird das Titelbild gel”scht und das eigentliche Programm beginnt. Auf der groáen Bildschirmfl„che l„uft von Anfang an ein kleines Startbeispiel mit einem Zug. Auáerdem ist ein weiáes Rechteck zu erkennen. Dieses wird als Kursor bezeichnet und markiert die Stelle, an der Sie Žnderungen im Streckennetz durchfhren k”nnen. Wenn Maus und Maustreiber funktionieren, ist ein Mauskursor zu sehen, normalerweise in Form einer weiáen Maus. Falls irgendwelche Fehler auftreten, dann wird eine entsprechende Meldung ausgegeben. Nach Drcken von >ET< oder >ESC< geht es dann weiter. An jeder Stelle k”nnen Sie durch Drcken der Taste >F1< eine Hilfestellung zur aktuellen Aktion erhalten. Wenn ein gelbes Feld mit der Aufschrift "Hilfe" zu sehen ist, k”nnen Sie dieses mit der Maus anklicken (linke Taste) und erhalten ebenfalls Hilfe. Falls Ihre Festplatte langsam ist oder Sie BAHN von der Diskette gestartet haben, mssen Sie sich beim Aufruf der Hilfe u.U. einige Sekunden gedulden. Mittels >ALT+F1< wird die zuletzt angezeigte Hilfe wiederholt. Wenn Sie BAHN noch nicht kennen, dann machen Sie sich am besten mit den M”glichkeiten des Programms vertraut, indem Sie die mitgelieferten Streckennetze anschauen. Zum Laden von Netzdateien drcken Sie >F3< und geben dann den Namen der gewnschten Datei ein. ---------------------------------------------------------------------------- 5 Der Standardmodus / Editor ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Nach dem erfolgreichen Start von BAHN l„uft das Programm im sogenannten Standardmodus. Das heiát, Sie sehen nur einen recht kleinen Ausschnitt der zur Verfgung stehenden Fl„che, k”nnen aber darin alle Details sehen und Žnderungen vornehmen (editieren). Im obersten Bildschirmteil finden Sie ein paar Statusinformationen und eine Menleiste, die in Anlehnung an andere Software teilweise in Englisch gehalten ist, soweit es sich um Standardbegriffe handelt. Die Handhabung der Mens und deren Funktionen werden im Abschnitt 7 "Mens" erl„utert. 5.1 Editor und Tastatur ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Im Folgenden werden alle m”glichen Aktionen erl„utert, die Sie mit der Tastatur ausfhren k”nnen, und im Anschluá werden die Unterschiede genannt, die bei Nutzung der Maus auftreten. Selbstverst„ndlich k”nnen Sie beide Ger„te gleichzeitig nutzen, das ist auch h„ufig zweckm„áig und bequem. 5.1.1 Kursorbewegung ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die aktuelle Position des Kursors wird oben als Koordinatenpaar angezeigt. Die Koordinaten (x waagerecht, y senkrecht) bewegen sich im Bereich von 0 bis 8191. Der Punkt (0,0) befindet sich links oben. Da die gesamte fr ein Netz zur Verfgung stehende Fl„che nicht auf einmal auf den Bildschirm paát, wird immer nur ein Bildausschnitt gezeigt, und zwar so, daá der Kursor immer sichtbar ist. Mit den Kursortasten (Pfeilen) k”nnen Sie den Kursor um eine Position in die Pfeilrichtung bewegen. Wie sie schnell feststellen werden, ist die Bewegung um 1 Position oft zu langsam und umst„ndlich, um an einen weiter entfernten Punkt des Netzes zu gelangen. Deshalb k”nnen Sie den Kursor auch gleich um eine ganze Seite bewegen. Das geschieht mit den folgenden Tasten: US-Keyboard deutsche Tastatur Funktion ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ >DEL< >Entf< 1 Seite nach links >CTRL+LEFT ARROW< >Strg + Linkspfeil< dito >END< >Ende< 1 Seite nach rechts >CTRL+RIGHT ARROW< >Strg + Rechtspfeil dito >PG UP< >Bild hoch< 1 Seite nach oben >CTRL+UP ARROW< >Strg + Pfeil n.oben< dito >PG DOWN< >Bild ab< 1 Seite nach unten >CTRL+DOWN ARROW< >Strg + Pfeil n.unten< dito >ALT + any ARROW< >Strg + irgendein Pfeil< 1 Schritt in der Distanz der Hauptgitterlinien in die jew.Ri. Dabei k”nnen Sie sich recht schnell verirren. In diesem Fall k”nnen Sie den Kursor mit der Taste >HOME< bzw. >Pos1< meistens zu einem zentralen Punkt des Streckennetzes setzen. Auáerdem k”nnen Sie die letzten Kursorbewegungen im Fenster 1 mittels >BKSPC bzw. Rcktaste< rckg„ngig machen (Fenster 1 ist das blicherweise genutzte Fenster). Mit >Strg+Rcktaste< l„át sich die Bewegung wiederholen, wenn Sie zuviel rckg„ngig gemacht haben. 5.1.2 Bauen, Ver„ndern und L”schen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Durch Drcken einer der Zifferntasten >0< bis >9< wird ein Grafiksymbol an die Kursorposition geschrieben und der Kursor um 1 Position in eine von dem Grafiksymbol abh„ngige Richtung weiterbewegt. Falls der Kursor nicht bewegt werden kann, wird das Symbol trotzdem geschrieben. Welches Symbol zu welcher Taste (von 0 bis 9) geh”rt, wird Ihnen im oberen Bildschirmteil in einer Symbolleiste gezeigt. Dort stehen die Ziffern und daneben das jeweilige Grafiksymbol. Andere Grafiksymbole erreichen sie mit Hilfe der Funktion "Grafiksymbole" des Editmens oder durch verschiedene Tastenkombinationen (siehe Abschnitt 5.1.3). Die Anordnung der Grafiksymbole in den Zehnerbl”cken erscheint Ihnen vielleicht etwas mysteri”s. Einige Symbole sind mehrfach vorhanden, und hintereinander angeordnet paát meistens nichts zusammen. Wenn Sie >NUM LOCK< einschalten und die Zifferntasten rechts auf der Tastatur benutzen (das sogenannte "Numpad"), dann sind die Grafiksymbole meist so angeordnet, daá sich ein Ring entgegen dem Uhrzeigersinn (also im Rechtsverkehr befahren) ergibt. Da einige Grafiksymbole nicht so einfach zu erkennen sind (manche Weichen und Kurven sehen sich sehr „hnlich), wird unter den 10 aktuellen Grafiksymbolen deren grundlegende Funktion als Text angezeigt. Mit >F10< k”nnen Sie sich stattdessen bei Gleissymbolen die genaue Gleisgeometrie anschauen, womit Verwechslungen zu vermeiden sind. Das Schreiben von Grafiksymbolen funktioniert nicht in jedem Falle. Sie k”nnen z.B. grunds„tzlich keine Zge berschreiben (Das w„re ja auch Unfug). Zum L”schen gibt es keine spezielle Funktion. Stattdessen bauen Sie einfach das Leersymbol (Fl„che in Hintergrundfarbe, Standard ist grn) an die jeweilige Stelle. 5.1.3 Weitere Funktionen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ - >F1/ALT+F1/SHIFT bzw. Umschalt+F1< : Hilfe (letzte Hilfe wiederholen) Durch Drcken von >F1< wird das Hilfesystem aktiviert und Sie erhalten Infos zur Bedienung des Hilfesystems und zu verschiedenen weiteren Themen. Mit >ALT+F1< wird der zuletzt angezeigte Hilfebildschirm wiederholt. Die Tastenkombination >SHIFT/Umschalt+F1< zeigt die Liste aller Hilfe-Themen an. - >F7/F8/F9/SHIFT bzw. Umschalt+F9/F10< : >CTRL bzw. Strg+F7/F8/F9< : >verschiedene Buchstaben<: Grafiksymbole ausw„hlen/Funktion anschauen Mit diesen Tasten l„át sich die Zuordnung der Tasten >0< bis >9< zu den Grafiksymbolen „ndern und damit andere Grafiksymbole darstellen. Die Symbole sind in Zehnergruppen zusammengefaát, zwischen denen sich mit >F7< in die eine Richtung, mit >F8< in die andere Richtung umschalten l„át. Die zehn Symbole einer Gruppe geh”ren meist inhaltlich zusammen, einige Symbole sind in mehreren Gruppen vertreten. Die Bedeutung der verschiedenen Symbole wird im Abschnitt 9 "Grafiksymbole" erl„utert. Mit >F7< bzw. >F8< k”nnen nicht alle Symbolgruppen nacheinander eingestellt werden, weil das viel zu lange dauern wrde. Daher gibt es eine Einteilung in Gleise, Straáen, Landschaft und nutzerdefinierte Symbole. Zwischen diesen kann mit der Funktion "Grafiksymbole" des Edit-Mens, mit den Tastenkombinationen >CTRL/Strg+F7 bzw. F8< oder mit einigen Buchstabentasten (s.u.) umgeschaltet werden. Wenn gerade irgendwelche Gleiskonstruktionen oder Straáen als aktive Symbole zu sehen sind, dann k”nnen Sie mit >F9< zwischen den verschiedenen Ausfhrungen auf der Straáe (fr Straáenbahnstrecken oder Bahnberg„nge) und auf besonderem Bahnk”rper hin- und herschalten. Bei Landschaftssymbolen (z.B. Geb„ude, B„ume, Tiere) bewirkt >F9< ein waagerechtes Spiegeln der Symbole. Mit >F10< k”nnen Sie w„hlen, ob die grundlegende Funktion als Text oder stattdessen die genaue Gleisgeometrie dargestellt werden soll. Beim Bau von Strecken auf der Straáe im 45ø-Winkel ben”tigen Sie u.U. sowohl die entsprechenden Gleise als auch die Straáenr„nder. Zwischen beiden l„át sich mit >SHIFT+F9< bzw. >Umschalt+F9< umschalten. Mit einigen Buchstabentasten k”nnen Sie direkt zu bestimmten Symbolgruppen schalten. Das sind die folgenden Tasten: A Autostraáen 90ø N Natursymbole (B„ume) B Brcken/Tunnel P Prellb”cke/Gleisabschlsse D Depots R Rangierpunkte E Eisenbahnanlagen S Lichtsignale (rot) F Flsse/Seen/Gew„sser T Taktpunkte G Gleise 90ø U Nutzerdefinierte Symbole H Haltestellen W Weichen 45ø I Industrieobjekte X Wohngeb„ude, einzeln K Kreuzungen 45ø gerade Y Wohnh„user (Groáplatten) L Langsamfahrstellen Wenn eine Symbolgruppe eingestellt ist, zu der ein solcher Buchstabe definiert ist, dann wird dieser im Standardmodus links neben den Symbolen (neben "F10:") angezeigt. 5.1.4 Nutzeraktion ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Beim Drcken der Taste >ET< sind verschiedene Reaktionen des Programms m”glich. Das h„ngt davon ab, welches Grafiksymbol an der Kursorposition steht. Bei Zgen, Haltestellen, Weichen, Signalanlagen und „hnlichen Objekten k”nnen Sie bestimmte Parameter „ndern oder werden ber Eigenschaften informiert. Bei den meisten Symbolen k”nnen Sie Informationstexte eingeben oder „ndern. Wenn Sie auf ein Symbol zugreifen wollen, das sich unter einem Zug befindet, dann versuchen Sie, >CTRL+ET< bzw. >Strg+ET< zu benutzen. 5.2 Editor und Maus ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wenn Sie BAHN ohne Maus betreiben, dann k”nnen ist der folgende Abschnitt fr Sie unwichtig. Beim Programmstart wird als Mauskursor eine weiáe Maus dargestellt. Dieses ist der normale Mauskursor. In der Funktion "Maus-Optionen" des Optionsmens kann er gegen einen Pfeil ausgetauscht werden. Wenn Sie mit der linken Maustaste eine Position im Grafikfenster anklicken, dann wird der Kursor an diese Position gesetzt. Bei einem Doppelklick wird so verfahren, als ob Sie >ET< bet„tigt h„tten, also u.U. eine Nutzeraktion ausgefhrt. Zum Anklicken eines Zuges reicht einmaliges Drcken der linken Maustaste aus. Wenn Sie die Maus an den Bildschirmrand bewegen, dann wird der Fensterinhalt in die entsprechende Richtung gerollt. Dies kann aber mit der Funktion "Maus-Optionen" abgeschaltet werden. Fr schnelles Rollen drcken Sie zus„tzlich die Taste >CTRL< bzw. >Strg<. Beim Anklicken von "F7", "F8", "F9" oder "F10" wird die gleiche Aktion ausgefhrt wie beim Bet„tigen der gleichnamigen Tasten, aber zus„tzlich verwandelt sich der Mauskursor in eine Baumaschine, die einem Bagger oder Kran „hnlich sieht. Beim Anklicken eines der Symbole in der Symbolleiste rechts oben verwandelt sich der Mauskursor auch und das angeklickte Symbol wird weiá umrandet. Dieses weiá umrandete Grafiksymbol wird als aktives Grafiksymbol bezeichnet. Wenn Sie nun mit dem Baumaschinenmauskursor im Grafikfenster klicken, dann wird der Kursor an die Mausposition gesetzt und dort das aktive Grafiksymbol hingebaut. Sie k”nnen also auch mit der Maus im Netz Ver„nderungen und Erweiterungen vornehmen. Dabei ist dasselbe zu beachten wie beim Drcken der Tasten >0< bis >9<. Wenn Sie den Baumaschinenkursor wieder in den normalen Mauskursor zurckverwandeln wollen, z.B. um nicht versehentlich etwas zu bauen, dann drcken Sie einfach die rechte Maustaste. Beim Anklicken von Mens wird ebenfalls in jedem Fall der normale Mauskursor wiederhergestellt. Wenn der Statusbereich im oberen Bildschirmteil sichtbar ist, dann k”nnen Sie die verschiedenen Infos dort anklicken und aktivieren damit eine zugeh”rige Men-Funktion (z.B. erscheint beim Klick auf das Telefon die Funktion zum Bearbeiten der Dispatcher-Nachrichten). Der Punkt zum Klicken (sogenannter "Hot-Spot") befindet sich beim normalen Mauskursor an den Nagez„hnen der Maus (Diese sind nur unter dem Mikroskop erkennbar), beim Baumaschinenkursor am Kranhaken. Bei einigen langwierigen Operationen verwandelt sich der Mauskursor zeitweise in eine Schnecke. Das bedeutet, daá BAHN bis zum Ende der Aktion nicht auf Mausklicks reagiert. ---------------------------------------------------------------------------- 6 Dialogfenster ~~~~~~~~~~~~~~~ Die Verst„ndigung zwischen Ihnen und BAHN erfolgt im allgemeinen ber Dialogfenster. Das sind verschieden groáe graue Fenster, deren Bedeutung oder Funktion in einer Titelzeile steht (weiá auf grn). In solchen Fenstern k”nnen verschiedene Elemente vorkommen, zwischen denen Sie durch Drcken der Tasten >TAB< oder >SHIFT+TAB< oder durch Anklicken mit der Maus (linke Taste drcken) hin- und herschalten k”nnen. Der z.Zt. aktive Teil eines Dialogfensters ist durch einen weiáen Rahmen zu erkennen. Es gibt kleine Fenster, in denen Sie Text eingeben oder „ndern k”nnen, diese werden im Folgenden als "Editboxen" bezeichnet. Dann gibt es Fenster, in denen Sie Text nur anschauen k”nnen. Diese werden "Listboxen" genannt. Ebenso gibt es Schalter (engl. "Buttons"), die Sie mittels der Taste >ET< oder mit der Maus aktivieren k”nnen. Diese Schalter sind gelb und enthalten einen Text zur Erl„uterung ihrer Funktion. Auáerdem gibt es noch "Radiobuttons". Das sind kleine senkrecht angeordnete Kn”pfe, von denen stets nur einer selektiert werden kann. Dieser leuchtet rot und ist mit den Kursortasten nach oben bzw. unten umzuschalten. Manche Dialogfenster enthalten auch "Checkboxen". Dies sind kleine Quadrate, in denen ein H„kchen anzeigt, daá die zugeh”rige Option eingeschaltet ist. Das Ein- und Ausschalten erfolgt mit der Maus oder der Leertaste. Zum Einstellen von Farben gibt es auch "Farbelemente". Darin wird die jeweilige Farbe angezeigt. Diese kann mit den Pfeiltasten nach oben bzw. unten ver„ndert werden. Jedes Dialogfenster l„át sich mit der Taste >ESC< oder der rechten Maustaste abbrechen, auch wenn Sie schon etwas eingegeben haben. Damit k”nnen Sie Fehler recht einfach korrigieren. Genauso fhrt ein Mausklick auáerhalb des Dialogfensters zum Abbruch. Beim Drcken von >ET< in einem Dialogfenster sind 4 F„lle zu unterscheiden: 1. Es ist ein Schalter aktiv, der ein Beenden des Dialogfensters fordert ( z.B. "OK", "Abbruch", "Ja", "Nein" ). Dann wird das Dialogfenster verlassen und entsprechend des Schalters verfahren. Der Schalter "Abbruch" wirkt immer wie die Taste >ESC<. Im Normalfall werden Sie ein Dialogfenster mit "OK" verlassen, denn dann wird die Aktion ausgefhrt, fr welche das Fenster gedacht ist. 2. Es ist ein Schalter aktiv, der irgendeine Teilaktion fordert, die Bestandteil des Dialoges ist (z.B. "n„chstes Fahrzeug anzeigen"). Dann wird diese Aktion ausgefhrt, aber das Dialogfenster bleibt offen und der Schalter bleibt aktiv. 3. Der Schalter "Hilfe" ist aktiv. In diesem Fall wird das Hilfesystem gestartet. Nach Verlassen des Hilfesystems erscheint wieder das Dialogfenster. 4. Es ist kein Schalter aktiv (sondern z.B. eine Editbox) Dann wird das Dialogfenster verlassen und genauso verfahren wie beim Anklicken von "OK", es wird also die Aktion ausgefhrt, zu der das Dialogfenster aufgerufen wurde. Schalter enthalten gew”hnlich einen Text, in dem ein Buchstabe unterstrichen dargestellt ist. Sie k”nnen auch durch gleichzeitiges Drcken von >ALT< und dieses Buchstaben aktiviert werden. In einigen Dialogfenstern (z.B. in Mens) gengt auch der Buchstabe ohne >ALT<. Manchmal steht hinter dem Text auch noch eine Taste (z.B. "Entf"), die dann ebenfalls verwendet werden kann. ---------------------------------------------------------------------------- 7 Mens ~~~~~~~ 7.1 Bedienung der Mens ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die meisten Funktionen werden ber Mens aufgerufen. Die Namen dieser Mens stehen im oberen Bildschirmteil und enthalten alle einen unterstrichenen Buchstaben. Durch gleichzeitiges Drcken der >ALT<-Taste und des jeweiligen Buchstaben wird das entsprechende Men aktiviert. Sie k”nnen das auch mit der Maus erledigen, wenn Sie den Mauskursor auf einen der Mennamen setzen und mit der linken Taste anklicken. Mens selbst funktionieren genauso wie Dialogfenster, enthalten aber nur Schalter. Im Gegensatz zu den meisten Dialogfenstern k”nnen Sie zwischen diesen Schaltern auch mit den Kursortasten >Pfeil nach oben bzw. unten< hin- und herschalten. Einige Funktionen k”nnen auch ber sogenannte "Hot-Keys", das sind spezielle Funktionstasten, aufgerufen werden. Damit k”nnen Sie sich den Weg ber die Mens sparen. Welche Funktionen und welche Tasten das betrifft, wird bei der Erl„uterung der Funktionen mit erw„hnt. Auáerdem werden die Hot-Keys in den Schaltern der Mens mit angezeigt. Die Hot-Keys funktionieren aber nur aus dem Hauptprogramm heraus, nicht aus den Mens. Es gibt folgende Mens, die in den folgenden Abschnitten n„her erl„utert werden: "Datei"/"File" Dateifunktionen (Laden/Speichern/Ausgaben/Programmende) "Edit" Editierfunktionen "Zge" Erzeugen, Žndern, L”schen u.a. Funktionen zu Zgen "Modus" Wechsel der Betriebsarten (Karte/Vollbild/Fenster/Zoom) "Optionen" Einstellung von Parametern "Hilfe" Hilfesystem, verschiedene Informationen und Listen 7.2 Das Dateimen "Datei/File" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men bietet Funktionen zur Arbeit mit den Netzdateien an. Standarderweiterung ist ".NT3", diese Erweiterung muá nicht mit angegeben werden. Hier werden teilweise englische Bezeichnungen verwendet, wenn es sich um bliche Standardbegriffe handelt. Die Funktionen im einzelnen: * "Neu": alles l”schen und neu anfangen Mit diesem Kommando l”schen Sie alle aktuell verfgbaren Daten, so daá Sie ein v”llig neues Netz bauen k”nnen. Nach "Neu" wird als Dateiname "KEINNAME.NT3" eingestellt. Auáerdem wird der Dialog zum Einstellen des Maástabs (siehe Abschnitt 7.6) aufgerufen. * "™ffnen": Datei er”ffnen und laden (Hot-Key >F3<) Mit dieser Funktion wird eine Datei geladen. In einer Editbox k”nnen Sie den Namen der Datei eingeben. In den beiden Listboxen auf der linken Seite werden die zur Auswahl stehenden Dateien und Verzeichnisse angezeigt. Wenn beim Laden Fehler auftreten, dann erscheint eine entsprechende Meldung und es wird "Neu" ausgefhrt, d.h. eine defekte Datei kann nicht bruchstckweise geladen werden. Vor dem Laden von Dateien, die mit Programmversionen vor Version 3.20 erstellt wurden, sind diese mit KONVNT3.EXE zu konvertieren. * "Speichern": Datei speichern (Hot-Key >F2<) Die aktuelle Datei wird ohne irgendwelche Rckfragen gespeichert und damit u.U. eine vorhandene „ltere Version auf der Festplatte oder Diskette berschrieben. Wenn Sie den Namen „ndern wollen, dann benutzen Sie bitte "Speichern als". Falls der Name "KEINNAME" lautet, wird automatisch "Speichern als" aufgerufen. Falls der Backup-Modus eingeschaltet ist, wird die zuletzt gespeicherte Version der Datei nicht berschrieben, sondern umbenannt. Dabei erh„lt sie die Endung ".NT2". * "Speichern als": Datei unter neuem Namen speichern Es erscheint ein Dialogfenster, das wie das Fenster von "™ffnen" aussieht. Sie k”nnen den neuen Namen eingeben und die vorhandenen Dateinamen anschauen. * "Statistik-Ausgabe": Ausgabe von Statistikdaten Hier k”nnen Sie statistische Daten ber die aktuelle Netzdatei ausgeben lassen. Dazu geh”ren Zug-, Depot- und Linienliste, Abfahrtszeiten an Taktpunkten und weitere Angaben. * "PCX-Ausgabe": Ausgabe des Streckennetzes als Grafik Hiermit kann das aktuelle Streckennetz in Form einer Karte als Grafikdatei ausgegeben werden. Verwendet wird das PCX-Format, das von vielen Grafikprogrammen bearbeitet werden kann. * "Nutzer-Grafikdaten": Einstellen/Laden Dateien mit Grafikdaten Hier k”nnen die Namen der Dateien mit nutzerdefinierten Grafiksymbolen eingegeben werden, die zusammen mit der aktuellen Netzdatei geladen werden sollen. (Zur Funktion dieser Grafiksymbole siehe Abschnitt 9.1) Die Dateien mssen sich im selben Verzeichnis befinden wie die Netzdatei. * "Grafikdaten neu laden": Wiederherstellen der Grafikdaten Beim Einsatz von BAHN unter grafischen Bedienoberfl„chen oder anderen Betriebssystemen (Windows, OS/2, Linux dosemu o.„.) werden manchmal die Grafikdaten gel”scht oder besch„digt. Dann sind die Fahrzeuge und u.U. auch die Landschaftssymbole nicht mehr zu erkennen, das Programm l„uft aber weiter. In diesem Falle k”nnen die verlorenen Daten hier neu geladen werden. * "Ende/Exit": Programm beenden (Hot-Key >ALT+X<) Mit diesem Menpunkt wird BAHN beendet. 7.3 Das Editmen "Edit" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men bietet Funktionen zum Editieren verschiedener Daten sowie zum Bauen gr”áerer Strecken an. * "Grafiksymbole": Grafiksymbole ausw„hlen Hier k”nnen Sie eine Gruppe von Grafiksymbolen ausw„hlen. Die aktuell ausgew„hlte Gruppe wird oben im Statusbereich angezeigt. * "Linien": Untermen Linienverwaltung Hier gelangen Sie ins Untermen "Linien" (siehe 7.3.1). * "Suchfunktionen": Untermen Suchfunktionen Hier gelangen Sie ins Untermen "Suchfunktionen" (siehe 7.3.2). * "Edit Info": Dateiinformationen editieren Zu jeder Netzdatei geh”ren eine šberschrift, die Autorenangabe und ein Text von 4000 Zeichen L„nge, in den Sie Erl„uterungen eintragen k”nnen. Diese Informationen werden bei "Neu" auf "keine Infos vorhanden" bzw. "unbekannt" voreingestellt. Die šberschrift wird in den Kartenmodi oberhalb der Karte ausgedruckt, beim Anzeigen der Statusinformationen erscheint sie ebenfalls. Diese Texte k”nnen Sie mit dem Menpunkt "Edit Info" „ndern. * "Edit Text": Text eingeben/„ndern (Hot-Key >Leertaste<) Hier k”nnen Sie Text von maximal 100 Zeichen L„nge eingeben, der an der Kursorposition in das Netz eingetragen wird, sofern an dieser Position Leersymbole stehen. * "Position merken": Kursorposition merken (Hot-Key >F5<) Hier k”nnen Sie die aktuelle Position des Kursors speichern. Das erm”glicht Ihnen, sp„ter dorthin zurckzukehren (mittels "Kursor setzen") oder von einem anderen Punkt aus eine Strecke zum gemerkten Punkt zu bauen. Es k”nnen 10 verschiedene Positionen gespeichert werden, und zus„tzlich noch eine Position fr die >HomePos1<-Taste. * "Kursor setzen": Hier k”nnen Sie den Kursor auf eine beliebige Position innerhalb des Netzes setzen. Die gespeicherten Koordinaten werden Ihnen hier vorgeschlagen, Sie k”nnen aber auch andere eingeben. * "Kursor zurck": (Hot-Key >BACKSPACE bzw. Rcktaste<) Hier k”nnen Sie die letzten Kursorbewegungen rckg„ngig machen. Das funktioniert aber nur im Fenster 1. * "dito zurck": Kursorbewegung wiederholen (Hot-Key >CTRL/Strg + BACKSPACE bzw. Rcktaste<) Wenn Sie zuviele Kursorbewegungen rckg„ngig gemacht haben, dann k”nnen Sie diese hier wiederholen. Das funktioniert ebenfalls nur im Fenster 1. * "Strecke bauen": Bau oder L”schen einer langen Strecke oder Fl„che als Gleistrasse, Straáe, Weg oder Fluá Diese M”glichkeit wurde zum schnellen Bauen weit ausgedehnter Streckennetze geschaffen. Sie k”nnen damit von der Kursorposition aus zu einem anderen Punkt eine Verbindung schaffen, und zwar als Bahnstrecke, Straáe, Weg oder Fluá. Ebenso k”nnen Sie eine solche Strecke wieder l”schen. * "Fl„che bauen": Bau von bis zu 50 Teilfl„chen als Siedlung, Wald, Industriegebiet oder gemischt Hier k”nnen Sie den Computer die Landschaft gestalten lassen, allerdings sind meistens Nachbesserungen von Hand n”tig. Es kann um den Kursor herum oder zuf„llig in einer bestimmten Fl„che verteilt gebaut werden. So k”nnen Sie in krzester Zeit zuf„llig Siedlungen erzeugen und sich selbst damit die Aufgabe stellen, diese Ortschaften mit Verkehrsadern zu verbinden. * "Verschieben": Verschieben des gesamten Streckennetzes Mit dieser Operation kann das gesamte Streckennetz in bestimmten Grenzen verschoben werden. Die Verschiebung ist allerdings relativ zeitaufwendig und funktioniert nicht immer. * "Zwischenablage": Zustand der Zwischenablage Es wird angezeigt, ob sich Daten in der Zwischenablage befinden. Wenn ja, dann k”nnen Sie diese l”schen oder als Textdatei speichern. Umgekehrt kann auch eine Textdatei in die Zwischenablage geladen werden. Auáerdem k”nnen Sie die Daten hier editieren. 7.3.1 Das Untermen "Linien" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men bietet Funktionen zur Verwaltung der Linien an. Jedem Zug ist eine Linie fest zugeordnet, unter der er registriert und zu finden ist. Diese Linie wird im allgemeinen fr die Funktionen des Zugmens ben”tigt. Auáerdem gibt es pro Zug eine aktuelle Linie, die z.B. zu Entscheidungen an Weichen und Taktpunkten herangezogen wird. Meist sind beide Bezeichnungen gleich, die aktuelle Linie kann aber unterwegs ge„ndert werden. Jeder Linie k”nnen mehrere Zge zugeordnet sein. Als Bezeichnung fr Linien sind Namen von maximal 6 Zeichen L„nge zul„ssig. Dabei k”nnen die Buchstaben A bis Z, die Ziffern 0 bis 9 und die Zeichen "-", "/", "_" und "." verwendet werden, also keine Umlaute oder Sonderzeichen. Beispiele fr Linienbezeichnungen sind: 1 12 407 E7 12E A U5 S75 6/9 500G 2-7 241.1 S1_A * "Linie neu": Mit diesem Menpunkt k”nnen Sie eine neue Linie registrieren. * "Linie l”schen": Hier k”nnen Sie eine Linie l”schen. Das bedeutet, daá diese nicht mehr registriert ist und alle Verweise darauf gel”scht werden. * "Linie umbenennen": Linie „ndern und/oder neu einsortieren Hier k”nnen Sie einer bereits registrierten Linie eine andere Bezeichnung geben und die Position der Linie in der Linienliste ver„ndern. Alle Informationen, die die Linie betreffen, werden automatisch mit ge„ndert. Das betrifft alle Verweise (z.B. an Weichen und Taktpunkten) und Zge, die bei Bedarf neu sortiert werden. * "Linien-Liste": Anzeigen aller Linien Hier werden alle z.Zt. bekannten Linien mit Bezeichnung und verschiedenen statistischen Daten dargestellt. 7.3.2 Das Untermen "Suchfunktionen" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men bietet Funktionen zur Suche nach verschiedenen Informationen an. * "Text suchen": Hier k”nnen Sie einen Text im Streckennetz suchen lassen. Damit lassen sich Orte, Straáen, Pl„tze usw. finden, wenn sie richtig beschriftet sind. * "Grafiksymbol suchen": Hier k”nnen Sie im Streckennetz nach den 10 Grafiksymbolen suchen lassen, die im oberen Bildschirmteil angezeigt werden. * "Suche fortsetzen": Textsuche/Grafiksymbolsuche wiederholen (Hot-Key >CTRL+L< bzw. >Strg+L<) Damit k”nnen Sie die letzte Suche ab der aktuellen Position wiederholen, sodaá Sie das n„chste Auftreten des Textes bzw. des Grafiksymbols bequem finden. * "Signalanlage": Anzeigen einer Signalanlage Die Funktion "Signalanlage" wurde geschaffen, weil es manchmal nicht einfach ist, den šberblick ber die Bestandteile einer Anlage zu behalten. Diese Elemente (Signale und Kontakte) werden unsortiert durch Angabe der Koordinaten aufgelistet. * "Weiche": Weiche suchen Hier k”nnen Sie eine Weiche suchen, wenn Sie ihre Nummer kennen. * "Zum n„chsten Infotext": (Hot-Key >ALT+I<) Wenn im Streckennetz Informationstexte enthalten sind, dann k”nnen Sie mit dieser Funktion den Kursor nacheinander auf diese Texte setzen. 7.4 Das Modusmen "Modus" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men dient zum Wechsel der Betriebsarten des Programms. Neben dem Standardmodus gibt es noch den Vollbildmodus, verschiedene Kartenmodi und Modi mit mehreren Fenstern. Die Kartenmodi und die mit mehreren Fenstern schlieáen sich gegenseitig aus. 7.4.1 Vollbildmodus ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ In diesem Modus verschwinden alle Informationen, die oberhalb des sichtbaren Netzausschnitts auf dem Bildschirm stehen. Der gesamte Bildschirm wird zur Darstellung des Streckennetzes verwendet. Alle Funktionen des Standardmodus, die im Abschnitt 5 beschrieben worden sind (Mens, Hot-Keys u.a.), arbeiten im Vollbildmodus genauso, obwohl die Menleiste nicht zu sehen ist. 7.4.2 Bildschirmschoner ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ In dieser Betriebsart arbeitet BAHN als einfacher Bildschirmschoner. Es werden der Vollbildmodus eingestellt und ein Zug automatisch verfolgt. Wenn Sie einen geeigneten Zug ausw„hlen (siehe Online-Hilfe), dann wechselt das Bild nunmehr st„ndig und kann sich nicht in die Bildr”hre einbrennen. Der Kursor und der Mauskursor werden abgeschaltet. 7.4.3 Fenstermodi ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Diese Modi teilen den Bildschirm in 2 oder 4 Fenster auf. Damit k”nnen Sie mehrere Positionen des aktuellen Netzes gleichzeitig beobachten. Innerhalb der Fenster funktioniert das Programm wie im Standard- oder Vollbildmodus. Zwischen den Fenstern wechseln Sie mit >F6<, Mausklick ins gewnschte Fenster oder >ALT+Ziffer<, wobei Ziffer eine Taste von >1< bis >4< ist. Nur im aktuellen Fenster ist der Kursor zu sehen. Sie k”nnen die Zugverfolgung in einem der Fenster laufen lassen und gleichzeitig in einem anderen ungest”rt editieren. Das Fenstermen bietet die folgenden Varianten an: * "1 Fenster": Mit diesem Menpunkt wird der Standard (1 groáes Fenster) eingestellt. * "2 Fenster nebeneinander": Der Bildschirm wird senkrecht in 2 Fenster geteilt. Das linke Fenster ist Fenster 1, das rechte ist Fenster 2. * "2 Fenster bereinander": Der Bildschirm wird waagerecht in 2 Fenster geteilt. Das obere Fenster ist Fenster 1, das untere ist Fenster 2. * "4 Fenster": Der Bildschirm wird in 4 Fenster aufgeteilt. Links oben ist Fenster 1, rechts oben Fenster 2, links unten Fenster 3 und rechts unten Fenster 4. 7.4.4 Zoom-Darstellung (Ansicht vergr”áern und verkleinern) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Im Standard- und Vollbildmodus kann die Darstellung vergr”áert und verkleinert werden. Bei der Verkleinerung wird zu einer abstrakteren Darstellung bergegangen, in der nicht mehr alle Details zu sehen sind („hnlich zu Gleisbildstellwerken der Eisenbahn). Es gibt insgesamt 8 Darstellungsgr”áen, 4 normale und 4 abstrakte. Zum Žndern der Darstellung gibt es die Menpunkte: * "Bild vergr”áern": (Hot-Key >*<) Die Darstellung wird vergr”áert. * "Bild verkleinern": (Hot-Key >/<) Die Anzeige wird verkleinert. 7.4.5 Kartenmodi ~~~~~~~~~~~~~~~~ Diese Modi erm”glichen Ihnen, sich einen šberblick ber das gesamte Netz oder zumindest einen groáen Ausschnitt zu verschaffen, indem sie diesen als stark verkleinerte Karte anzeigen. Oberhalb der Karte erscheint die šberschrift der Datei. Wegen der starken Verkleinerung wird das Netz stark vergr”bert dargestellt. Dabei erscheinen alle Gleisanlagen inklusive Depots in rot und alle Zge je nach ihrer L„nge als weiáe Punkte oder Schlangen. Gleise auf der Straáe sind dabei heller als Gleise auf eigenem Gleisk”rper. Straáen ohne Gleise werden grau dargestellt, groáe Gew„sser blau, B„ume grn, Wohnh„user orange, Industrieanlagen dunkelgrau und nutzerdefinierte Symbole gelb. Wenn die Karte aufgebaut ist, was durchaus ein biáchen dauern kann, erscheint ein weiáer Rechteckkursor. Dieser befindet sich an der aktuellen Position des Eingabefensters und ist mit den Kursortasten bzw. der Maus genauso zu bewegen wie der Kursor im Standardmodus. Falls gerade die Zugverfolgung eingeschaltet ist, dann wird der Kartenkursor dem zu verfolgenden Zug nachgefhrt und Sie k”nnen ihn von Hand nicht an einen weiter entfernten Punkt bewegen. Solange die Karte aktiv ist, k”nnen Sie keine Men- oder Editierfunktionen aufrufen. Es funktionieren auch keine "Hot-Keys" mit Ausnahme von >+< und >-< zur Regelung der Geschwindigkeit sowie >Home/Pos1<, >CTRL/Strg+Z< und >ALT+S<. Mittels >*< bzw. >/< k”nnen Sie den Kartenmaástab verstellen. Die Karte verlassen Sie mit >ESC< oder der rechten Maustaste. Dabei wird die aktuelle Position des Rechteckkursors als neue Position des Eingabefensters bernommen. Auf diese Art k”nnen Sie recht schnell einen bestimmten Punkt im Netz suchen und erreichen, ohne dessen Koordinaten zu kennen. Das Modusmen bietet die folgenden Karten-Varianten an: * "Alles": Karte mit Landschaft Mit diesem Menpunkt wird die eben beschriebene Karte angezeigt. * "Gleise und Zge": Karte nur mit Gleisanlagen und Zgen Hier werden auf der Karte nur die Gleisanlagen und Zge dargestellt. Mit dieser Einschr„nkung ergibt sich eine bersichtliche Darstellung der Strecken in dicht bebauten Gebieten. * "Entwurfsmodus": unvollst„ndige Karte Hier werden nur ausgew„hlte Punkte dargestellt. Das dient der schnelleren Ausgabe der Karte auf langsamen Computern. Wenn die Karte verkleinert ist (Kartenmaástab nicht 1:1), dann werden alle Punkte angezeigt. Zwischen den 3 Kartenmodi kann mittels der Tasten >F4< bis >F6< gewechselt werden. 7.5 Das Zugmen "Zge" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 7.5.1 Zge ~~~~~~~~~~ Jeder Zug ist in BAHN eindeutig ber seine Linie (siehe 7.3.1) und die Zugnummer identifizierbar. Die Zugnummer (entspricht der Kursnummer bei Straáenbahnbetrieben) ist eine Zahl im Bereich von 1 bis 99 und dient zur Unterscheidung der einzelnen Zge einer Linie. Die Zugnummern mssen nicht linear aufsteigend besetzt werden, Sie k”nnen durchaus Lcken lassen. Auáerdem sind jedem Zug eine Zuggarnitur (Wagenfolge), ein Heimatdepot, die aktuelle und H”chstgeschwindigkeit, die minimale und maximale Wartezeit, meistens eine bis drei Aus- und Einrckzeiten und -Depots, ein Zugtyp und eine aktuelle Linie zugeordnet. Die meisten dieser Daten sind nach dem Einsetzen des Zuges korrigierbar. Die Zuggarnitur beinhaltet die Fahrzeuge und bestimmt damit Art und L„nge des Zuges. Es sind nicht immer alle Fahrzeuge verfgbar, sondern Sie mssen die ben”tigten erst mit der entsprechenden Funktion des Zug-Mens installieren. Das Programm BAHN behandelt alle Fahrzeuge gleich, d.h. Sie k”nnen durchaus einen Straáenbahnzug als Expreázug mit 350 km/h fahren lassen, Dampfloks auf Straáenbahnstrecken einsetzen oder dergleichen mehr. Das Heimatdepot ist beim Einsetzen des Zuges und beim Einrcken wichtig. Bei Zgen, die nie einrcken sollen, kann nach dem ersten Ausrcken die Angabe des Heimatdepots gel”scht werden. Jeder Zug hat einen aktuellen Zustand, der aus Teilzust„nden besteht und vom Programm bestimmt und ver„ndert wird. šber die Funktionen des Zugmens k”nnen einige Zustands„nderungen erzwungen werden. Es gibt folgende Teilzust„nde: -"unterwegs" ('U'): Der Zug bef„hrt seine Linie und bedient die Haltestellen und Taktpunkte entsprechend deren Taktzeiten, sofern er das entsprechend seines Typs und seiner Linie soll. -"Haltestelle" ('H'): Der Zug steht an einer Haltestelle und wartet dort eine bestimmte Zeit, danach geht er wieder in den Zustand "unterwegs" ber. -"Taktpunkt" ('T'): Der Zug steht an einem Taktpunkt und wartet bis zur n„chsten dort eingetragenen Abfahrtszeit. Falls die Uhr vor der Abfahrt eine Einrckzeit des Zuges erreicht, dann f„hrt er zu dieser Einrckzeit ab. -"rckt ein" ('R'): Der Zug sucht an Verzweigungen nach seinem Einrckdepot und f„hrt ansonsten entsprechend seiner Linie, wenn an den Weichen kein Hinweis zum Einrckdepot zu finden ist. An Taktpunkten wird keine Taktzeit abgewartet, sondern wie an einer Haltestelle gehalten und danach gleich weitergefahren. -"eingerckt" ('D'): Der Zug steht in einem Depot (nicht unbedingt in seinem Heimatdepot). Er ist in diesem Zustand fr Sie nicht sichtbar. -"STOP" ('S'): Der Zug bleibt stehen, bis der STOP-Zustand aufgehoben wird. Er ben”tigt keine Rechenzeit und ignoriert die Ein- und Ausrckautomatik. -"Kuppelzustand" ('K'): Der Zug bleibt stehen, bis ein anderer Zug vorn oder hinten an den Zug heranf„hrt. Dann werden beide Zge zusammengekuppelt und bilden einen neuen Zug. Die meisten Daten werden dabei vom Zug mit der niedrigeren Zugnummer bernommen. Die H”chstgeschwindigkeit (Vmax) ist die Geschwindigkeit, mit der der Zug sich maximal bewegt, wenn er tats„chlich unterwegs ist. Beschleunigung und Bremsen werden nicht speziell untersttzt. Daher sollten Sie als Vmax besser eine Durchschnittsgeschwindigkeit w„hlen, die Wartezeiten an Haltestellen etwas l„nger w„hlen oder Langsamfahrstellen verwenden. Die aktuelle Geschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, die der Zug tats„chlich hat (wenn er gerade f„hrt). Diese kann geringer sein als die H”chstgeschwindigkeit. Erlaubte Werte fr die Geschwindigkeiten sind 1 bis 400 km/h. Die Ausrckzeit entscheidet darber, zu welcher Uhrzeit der Zug automatisch in den Zustand "unterwegs" bergeht und das Depot verl„át, das hinter der Ausrckzeit angegeben ist. Wenn der Zug zu diesem Zeitpunkt nicht eingerckt ist, dann „ndert er seinen Zustand nicht. Das gilt auch fr den Zustand "rckt ein", d.h. ein Einrcker „ndert nicht unterwegs seine Meinung. Die Einrckzeit legt fest, wann der Zug automatisch in den Zustand "rckt ein" versetzt wird. Wann und ob der Zug tats„chlich einrckt, h„ngt von der noch zurckzulegenden Strecke bis zum angegebenen Depot ab. Falls der Zug gerade an einem Taktpunkt steht, dann f„hrt er sofort los. Sowohl Ein- als auch Ausrckzeit mssen nicht angegeben werden. In diesem Fall rckt der Zug niemals von allein ein oder aus. Da es insbesondere bei Straáenbahnbetrieben Zge gibt, die nur in Spitzenzeiten als Verst„rkungswagen verkehren, k”nnen Sie bis zu drei Aus- und Einrckzeiten und Depots angeben. Damit kann der Zug tagsber einrcken und z.B. nachmittags wieder eingesetzt werden. Er kann auch zwischenzeitlich in einem anderen Depot abgestellt werden. Aus- und Einrcken k”nnen als Dienstfahrt oder normale Fahrt realisiert werden. Mittels "Kreuzungen freihalten" versuchen die Zge, Verklemmungen auf Knotenpunkten zu vermeiden. Es ist zu empfehlen, diese Einstellung stets einzuschalten. Anderenfalls mssen Sie Ihre Strecken mit ausgeklgelten Signalanlagen gegen St”rungen sichern. Ein Zug ist ein Wendezug, wenn er an Rangierpunkten niemals getrennt werden soll. Das ist z.B. beim Einsatz von Triebwagenzgen zweckm„áig. Die Rangierl„nge sagt aus, an welcher Position der Zug an Rangierpunkten normalerweise getrennt werden soll. Das ist blicherweise die Anzahl der Triebfahrzeuge und daher gleich 1. Diese Zahl wird oft gar nicht ben”tigt, denn die Trennposition kann auch an Rangierpunkten festgelegt werden. Die Haltestellenwartezeit wird als Intervall von Hst.Min bis Hst.Max bestimmt. BAHN w„hlt zuf„llig (und gleichverteilt) einen Wert aus diesem Bereich aus und l„át den Zug also an jeder Haltestelle verschieden lange warten. Wenn sie eine exakte Zeit vorgeben wollen, dann geben Sie fr Hst.Min und Hst.Max den gleichen Wert ein. Die Werte sind im Bereich von 1 bis 960 Sekunden frei w„hlbar. Die Haltestellenwartezeit wird bei den Zugtypen 'G' und 'S' nur an Zwangshaltestellen ben”tigt und auf (1..1) gesetzt, wenn keine eingegeben wird. Der Zugtyp entscheidet darber, welche Aktionen der Zug an Haltestellen und Taktpunkten ausfhrt. Es gibt die folgenden Typen, wobei m”gliche Einsatz- arten bzw. DB-/DR-Zuggattungen mit angegeben sind: 'P' Personenzug, Nahverkehrszug, Vorortzug, S-Bahn, U-Bahn, Straáenbahnzug, Regionalbahn (RB), City-Bahn (CB) 'B' beschleunigter Personenzug, Stadtexpreá (SE) 'E' Eilzug, Regionalschnellbahn (RSB), Regionalexpreá (RE) 'D' D-Zug, Schnellzug, InterRegio (IR), FD-Zug 'X' Expreázug, IC/EC, St„dteexpreá, ICE 'G' Gterzug 'S' Sonderzug, Dienstfahrt, šberfhrungsfahrt, Betriebsfahrt Personenzge bedienen alle Haltestellen und Taktpunkte. Beschleunigte Personenzge, Eilzge, D-Zge und Expreázge bedienen nur bestimmte Haltestellen, aber alle Taktpunkte. Gterzge bedienen nur Taktpunkte, w„hrend sie an Haltestellen durchfahren. Sonderfahrten schlieálich bedienen weder Haltestellen noch Taktpunkte. Eine Ausnahme stellen Zwangshaltestellen dar, hier halten alle Zge. 7.5.2 Zugfunktionen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Folgende Zugfunktionen stehen zur Verfgung: * "Neuer Zug": Neuen Zug erzeugen Es erscheint ein Dialogfenster, in dem die Parameter des Zuges einzugeben sind. Zum Zusammenstellen der Zuggarnitur ist der Schalter "Zuggarnitur festlegen" zu verwenden, der das entsprechende Dialogfenster ”ffnet. Dort k”nnen Fahrzeuge aus den installierten Fahrzeugs„tzen ausgew„hlt und zusammengekuppelt werden. Ebenso k”nnen weitere Fahrzeugs„tze geladen werden. Mit dem Schalter "Sofort ausrcken" lassen Sie den Zug sofort ausrcken, mit "OK" verbleibt der Zug im Zustand "eingerckt" im Heimatdepot. * "Ausrcken": Ausrcken aus einem Depot Hiermit k”nnen Sie einen oder mehrere Zge aus einem Depot ausrcken lassen, wenn sie darin stehen. Die Zge gehen in den Zustand "unterwegs" ber und verlassen das Depot in der dort festgelegten Richtung, aber nur, wenn entsprechende Gleisanlagen und Platz darauf vorhanden sind. * "Einrcken": Zge einrcken lassen Hiermit k”nnen Sie einen oder alle Zge einer Linie oder alle vorhandenen Zge in ihr Heimatdepot einrcken lassen. Die von Ihnen bestimmten Zge „ndern ihren Zustand in "rckt ein" und somit „ndert sich auch ihr Verhalten. Die Zge orientieren sich beim Befahren von Weichen nunmehr vorrangig nach Hinweisen auf ihr Heimatdepot und nur dann nach ihrer Linie, wenn kein Hinweis auf das Depot vorhanden ist. Erreichen sie ein Depot, dann gehen sie in den Zustand "eingerckt" ber, d.h. sie verschwinden vom Bildschirm, sind aber noch vorhanden. Die Funktion Einrcken hat nur Sinn, wenn berhaupt Gleisanlagen existieren, die den Zgen das Einrcken erm”glichen. Es ist in komplizierten und verzweigten Netzen durchaus nicht einfach, diese Konsistenzforderung stets einzuhalten. Fr Zge im "STOP"-Zustand ist diese Funktion nicht wirksam. * "L”schen": L”schen von Zgen Damit k”nnen Zge gel”scht werden, d.h. ihre Linie und Zugnummer sowie der von ihnen genutzte Speicher sind fr eine Neubelegung frei. Ein L”schen auf freier Strecke ist mit dieser Menfunktion nicht m”glich. * "Edit Zug": Žndern der Daten von Zgen Hier k”nnen Sie die meisten Parameter von Zgen „ndern. Wenn Sie die Zugnummer 0 angeben, dann erscheint das Dialogfenster "Edit Zug" nacheinander fr alle Zge der Linie. In diesem Fall k”nnen Sie die Eingabe auch wie immer mit >ESC< verwerfen, die Dialogfenster fr die nachfolgenden Zge dieser Linie erscheinen aber dennoch. * "Verfolgung": Verfolgung und Beobachtung eines Zuges Hiermit kann ein Zug verfolgt werden, d.h. er ist immer auf dem Bildschirm sichtbar und der sichtbare Netzausschnitt wird immer so eingestellt, daá sich der Zug darin befindet. Die Steuerung des Zuges kann dabei von Hand oder automatisch erfolgen. "Von Hand" bedeutet, daá Sie an bestimmten Stellen entscheiden k”nnen, in welche Richtung der Zug fahren soll. Bei Bedarf werden alle Informationstexte angezeigt, die der Zug passiert. W„hrend der Verfolgung k”nnen alle Programmfunktionen weiter benutzt werden, aber es ist nicht zweckm„áig, irgendetwas zu bauen, da ja jederzeit pl”tzlich weitergebl„ttert werden kann und Sie Ihr Werk nicht vollenden k”nnen. Der verfolgte Zug kann stets in der Mitte des Fensters gehalten werden, das ist aber nur auf schnellen Computern zu empfehlen. * "Tabelle": Auflisten der Zge in einer Tabelle Mit dieser Funktion k”nnen Sie sich einen šberblick ber alle Zge oder ber Zge bestimmter Linien oder Depots verschaffen. * "Fahrzeuge laden": Installieren eines Fahrzeugsatzes Hiermit k”nnen Sie einen Satz von Fahrzeugen installieren. Erst danach k”nnen die darin enthaltenen Fahrzeuge an neue Zge vergeben werden. * "Fahrzeuge l”schen": Deinstallieren von Fahrzeugs„tzen Damit k”nnen Fahrzeugs„tze gel”scht werden, wenn es keine Zge gibt, die Fahrzeuge aus diesen S„tzen besitzen. * "Fahrzeugliste": Tabelle der aktuell vorhandenen Fahrzeuge Hier werden alle Fahrzeugtypen angezeigt, von denen mindestens ein Exemplar in irgendeinem Zug verwendet wird. Ein solcher Zug wird als Beispiel angegeben. 7.6 Das Optionsmen "Optionen" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men bietet Funktionen zum Einstellen verschiedener Parameter an. Einige davon k”nnen in der Optionsdatei "BAHN.INI" gespeichert werden, sodaá sie beim n„chsten Start von BAHN wieder eingestellt werden. * "STOP"/"WEITER": (Hot-Key >ALT + S<) Mit diesem Menpunkt kann die Simulation gestoppt oder fortgesetzt werden. Wenn die Simulation l„uft, heiát der Menpunkt "STOP", ansonsten erscheint stattdessen "WEITER". Wenn die Simulation gestoppt ist, k”nnen trotzdem alle Nutzeraktionen weiter ausgefhrt werden. * "Geschwindigkeit": Geschwindigkeit „ndern (Hot-Keys >+< und >-< fr schneller bzw. langsamer) Hier kann die Geschwindigkeit des Programms ge„ndert werden. Das bedeutet, daá die Zeit langsamer oder schneller abl„uft, die Geschwindigkeit der Zge (Zeit pro Strecke) „ndert sich damit nicht. Zul„ssige Werte sind 1 (sehr langsam) bis 20 (weniger langsam). * "Uhr stellen": Hier kann die Simulationszeit ver„ndert werden. M”glich sind alle Werte von 0:00 bis 24:00. Die Zge, die gerade an Taktpunkten stehen, aktualisieren ihre Abfahrtszeiten entsprechend der neu eingestellten Zeit. Das Ein- und Ausrcken wird nicht beeinfluát. Wenn Sie die Uhr von 5:31 auf 6:45 verstellen und ein Zug 5:45 automatisch ausrcken soll, dann bleibt dieser im Depot stehen, bis es das n„chste Mal 5:45 ist. * "Auto-Stop-Zeit": Hiermit kann eine Uhrzeit eingegeben werden, bis zu der die Simulation laufen soll. Wenn die Simulationszeit diesen Zeitpunkt erreicht, dann wird die Simulation angehalten und eine Meldung ausgegeben. Auáer im Vollbildmodus wird die Auto-Stop-Zeit oben im Statusbereich angezeigt, wenn die Simulation gerade l„uft. Ansonsten erscheint stattdessen "STOP". * "Maástab/Gitter": Hier k”nnen Sie den Maástab Ihrer Netzdatei eingeben. Dies ist ein Umrechnungsfaktor, den BAHN fr die Zeit- und Geschwindigkeitssteuerung benutzt. Er ist in Elemente pro km anzugeben, erlaubt sind die Werte von 2 bis 90 El./km. Eine Žnderung des Maástabs bei einer bestehenden Datei kann gravierende Folgen auf den Verkehrsablauf haben, da die Zge dann eine andere Zeit fr die Strecken ben”tigen. Sinnvoll ist es, unmittelbar nach dem Anlegen einer neuen Netzdatei den Maástab festzulegen und danach nicht mehr zu „ndern. Der Maástab h„ngt von den Ausmaáen der Fl„che ab, die Sie darstellen wollen. Sie mssen den Maástab so w„hlen, daá die darzustellende Fl„che in die vorgegebene Fl„che von 8192x8192 Elementen paát. Bei einer nachtr„glichen Žnderung des Maástabs wird nur das Zeitverhalten ge„ndert, die Strecken werden weder gestreckt noch gestaucht. Der Maástab wird auch im Fenster "Statusinfos" des Hilfe-Mens angezeigt. Dort erscheint aber zus„tzlich die aus dem Maástab und der Netzausdehnung berechnete Netzgr”áe in Kilometern, die als Orientierungswert fr Sie interessant sein k”nnte. Der folgende Fall wird durch BAHN automatisch reguliert: Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei rechtwinklig angeordnete Strecken gebaut und bauen eine Abkrzung, so daá sich ein Dreieck ergibt. Da sich ein Zug beim Befahren eines einzigen Gleissymbols mit 45ø-Winkel sowohl waagerecht als auch senkrecht weiterbewegt, k”nnen Sie nachz„hlen, daá die Abkrzung genau so viele Elemente hat wie die l„ngere der beiden geraden Strecken. In dem entstandenen rechtwinkligen Dreieck ist der Satz des Pythagoras nicht erfllt und die Abkrzung hat zu wenige Elemente. BAHN l”st das Problem so, daá jeder Zug beim Befahren von 45ø-Symbolen um 1.4 (ann„hernd Wurzel 2) langsamer ist und gleicht den „rgerlichen Effekt damit fast vollst„ndig aus, d.h. die Abkrzung funktioniert tats„chlich nur in dem gewnschten L„ngenverh„ltnis, obwohl die Abkrzungsstrecke in Elementen zu kurz ist. Die Fahrzeuge und Geb„ude werden von BAHN immer in der gleichen Gr”áe dargestellt und sind demzufolge immer als unmaást„blich anzusehen. Bei einem Maástab von 2 Elementen pro km sind Zge von ber 1 km L„nge ohne weiteres zu erzeugen. Sollten Sie nur an einer m”glichst exakten Simulation von Verkehrsabl„ufen interessiert sein, dann w„hlen Sie m”glichst kurze Zge aus. Die Fahrzeuge entsprechen ungef„hr einem Maástab von 60 bis 70 El./km. Zur Orientierung im Streckennetz k”nnen Gitterlinien dargestellt werden. Dazu k”nnen Sie den Ursprung des Gitternetzes und die Schrittweiten der Gitterlinien festlegen, wobei es Haupt- und Nebenlinien gibt. Die Anzeige der Gitterlinien kann auch mit dem Hot-Key >CTRL/Strg+G< ein- oder aus- geschaltet werden. Mittels >ALT< und der jeweiligen Pfeiltaste kann der Kursor um die Distanz der Hauptgitterlinien in die jeweilige Richtung bewegt werden, auch wenn die Gitterlinien ausgeschaltet sind. * "Farben" Hiermit gelangen Sie ins Untermen zur Farbeinstellung (siehe 7.6.1). * "Editoroptionen" Hier lassen sich verschiedene Einstellungen vornehmen (siehe 7.6.2). * "Mausoptionen" In diesem Dialogfenster k”nnen Parameter fr die Maus gesetzt werden. * "Grafik-Ausgabe" Hier k”nnen verschiedene Parameter fr die Ausgabe des Streckennetzes als PCX-Grafik eingestellt werden. Das PCX-Format ist ein Bitmap-Format, das von den meisten Grafikprogrammen geladen werden kann. * "Statistik-Ausgabe" Hier k”nnen verschiedene Parameter fr die Ausgabe der Statistik-Daten des aktuellen Streckennetzes eingestellt werden. * "Nachrichten" Hier gelangen Sie ins Untermen fr die Einstellungen zu den Dispatcher- Nachrichten (siehe 7.6.3). * "Optionen speichern" Hiermit werden die aktuell eingestellten Parameter in die Datei "BAHN.INI" geschrieben. Dadurch werden sie beim n„chsten Programmstart wieder genauso eingestellt, wie sie gespeichert worden sind. 7.6.1 Das Untermen "Farben" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men bietet Funktionen zur Einstellung verschiedener Farben an. Das ist z.B. zur Anpassung an Schwarz-weiá-Bildschirme ntzlich. BAHN verwendet 16 Farben, von denen eine als Hintergrundfarbe genutzt wird. Nur bei dieser ist die Farbpalette (d.h. ihr Aussehen) frei w„hlbar. Die Angaben in dieser Dokumentation und in der Online-Hilfe beziehen sich natrlich immer auf die Standardfarben, d.h. sie sind nicht mehr richtig, wenn Sie die Farben verstellt haben. * "Hintergrundfarbe": Hier k”nnen Sie anstelle des grnen Hintergrunds eine andere Farbe einstellen. In Abh„ngigkeit von der Hintergrundfarbe werden Texte und evtl. der Kursor schwarz oder weiá dargestellt. Diese Einstellung funktioniert auf EGA-Grafikkarten nicht. * "Dialogfenster": Hier k”nnen Sie die Farben fr die verschiedenen Elemente der Dialog- fenster festlegen. Damit l„át sich z.B. die Lesbarkeit von Texten erh”hen. Die Elemente sind durch Abkrzungen gekennzeichnet, die von der Online- Hilfe erl„utert werden. * "Andere Farben": Hier k”nnen verschiedene weitere Farben eingestellt werden, z.B. fr den Statusbereich. 7.6.2 Editor-Optionen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ In diesem Dialogfenster k”nnen folgende Parameter eingestellt werden: * "Zeichensatz" Mit den Radiokn”pfen k”nnen Sie einen Zeichensatz ausw„hlen. * "Backup" Wenn diese Option eingeschaltet ist, dann wird bei jedem Speichern die vorige Datei als Datei gleichen Namens mit der Endung ".NT2" gerettet. * "Optionen bei Programmende speichern" Wenn diese Option eingeschaltet ist, dann werden die eingestellten Parameter beim Beenden des Programms automatisch in die Datei "BAHN.INI" geschrieben. Dadurch werden sie beim n„chsten Programmstart wieder genauso eingestellt, wie sie bei Verlassen gesetzt waren. * "Infos markieren" Wenn diese Option eingeschaltet ist, dann werden die Positionen im Streckennetz mit einem blauen Schild markiert, an denen sich Informationstexte befinden. Solche Informationstexte k”nnen Sie an fast allen Stellen im Streckennetz einbauen. Zum Auffinden solcher Positionen gibt es die Funktion "N„chster Infotext" des Untermens "Suchfunktionen". * "Schaltkontakte darstellen" Bei Ausschalten dieser Option werden alle Schaltkontakte von Signalanlagen als normale Gleise dargestellt. Sie sind dann nicht mehr zu erkennen, funktionieren aber dennoch. * "Bewegte Grafik einschalten" (Hot-Key >CTRL/Strg + Z<) Bei Ausschalten dieser Option werden die Bewegungen der Zge und das Schalten von Signalen nicht auf dem Bildschirm dargestellt. Damit l„uft die Simulation um ca. 40%-90% schneller. * "šberlappung von Grafiksymbolen" (Hot-Key >CTRL/Strg + U<) Manche Grafiksymbole wie z.B. hohe B„ume oder Schornsteine verdecken Teile von Nachbarsymbolen. Manchmal st”rt das, und dann k”nnen die berlappenden Teile mit Hilfe dieser Option ausgeschaltet werden. * "Animationen ein/aus" (Hot-Key >CTRL/Strg + A<) Einige Grafiksymbole sind mit Animationen ausgestattet, wie z.B. rauchende Schornsteine oder "lebende" Tiere. Diese Animationen k”nnen Sie hier ausschalten, um die Simulation zu beschleunigen und Speicher zu sparen. * "Akustische Hinweise (auáer Telefon)" Auf einige Bedienfehler werden Sie von BAHN durch Ger„usche aufmerksam gemacht. Wenn Sie das st”rt, k”nnen Sie das hier ausschalten. Das "Klingeln" des Dispatcher-Telefons k”nnen Sie hier nicht beeinflussen (siehe 7.6.3). * "Kursor-Richtung beim Bauen invers" (Hot-Key >CTRL/Strg + R<) Beim Bauen oder L”schen irgendwelcher Grafiksymbole bewegt sich der Kursor in eine vom jeweiligen Symbol abh„ngige Richtung. Manchmal ist aber gerade die Gegenrichtung gnstiger. Das kann hier festgelegt werden. 7.6.3 Das Untermen "Nachrichten" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ šber verschiedene Betriebsst”rungen informiert Sie BAHN mittels Dispatcher- Nachrichten. Im Statusbereich rechts oben befindet sich ein Telefon, dessen Aussehen sich „ndern kann: GRšN: Es liegen keine Nachrichten vor GELB(klingelnd): Es ist mindestens eine neue Meldung eingetroffen GELB(ruhig): Es sind Meldungen da, die Sie schon gesehen haben ROT: Es sind zu viele Meldungen da (40), neue werden ignoriert šber die Funktion "Nachrichten" des Hilfe-Mens (Hot-Key >ALT+N<) k”nnen Sie aktuelle Nachrichten ansehen und l”schen. Es gibt verschiedene Einstellungen zu den Nachrichten, die Sie mit den Funktionen des Untermens "Nachrichten" beeinflussen k”nnen: * "Steuerung": Hier k”nnen Sie festlegen, ob die Simulation bei Eintreffen einer neuen Nachricht angehalten werden soll. Auáerdem k”nnen Sie den akustischen Hinweis des Telefons aus-/einschalten. * "Allgemein": Hier k”nnen Sie alle Nachrichtentypen ein- oder ausschalten, die nicht mit Rangiervorg„ngen zusammenh„ngen. * "Rangieren": Hier sind alle Nachrichtentypen zusammengefaát, die mit Rangiervorg„ngen zu tun haben. Auch diese k”nnen einzeln [de-]aktiviert werden. 7.7 Das Hilfemen "Hilfe" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Men enth„lt folgende Funktionen, die Ihnen verschiedene Informationen ber das Programm, die aktuelle Netzdatei und den Betriebsablauf anzeigen: * "šber dieses Programm": Allgemeine Infos Hier erhalten Sie Auskunft ber die Programmversion, mit der Sie gerade arbeiten. Auáerdem gibt es Informationen ber Adressen fr Service und Updates, zur Registrierung und zur Geschichte des Programms. * "Statusinfos": verschiedene Parameter, Speicherbelegung Es werden Informationen ber das aktuelle Streckennetz und insbesondere ber die Speichersituation ausgegeben. * "šber Hilfe": Hilfe zum Hilfesystem Hier wird ein Text zur Bedienung des Hilfesystems angezeigt. * "Hilfe-Index": Liste aller Hilfe-Begriffe (Hot-Key >SHIFT/Umschalt + F1<) Aus der erscheinenden Liste k”nnen Sie einen Begriff w„hlen und sich die dazu verfgbaren Informationen anzeigen lassen. Unter "Fehler und Hinweise" finden Sie auch eine Liste der Fehlermeldungen. * "Vorige Hilfe": Letzten Hilfetext wiederholen (Hot-Key >ALT + F1<) Hier wird der zuletzt gezeigte Hilfebildschirm erneut angezeigt. * "Depot-Liste": Anzeigen aller Depots Hier werden alle z.Zt. registrierten Depots mit Namen, Koordinaten und verschiedenen anderen Werten angezeigt. * "Linien-Liste": Anzeigen aller Linien Das ist die gleiche Funktion wie im Untermen "Linien". * "Taktpunkt-Liste": Anzeigen aller Taktpunkte Es werden alle Taktpunkte in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. * "Linienwechsel-Liste": Anzeigen aller Linienwechselpunkte Alle Linienwechselpunkte werden alphabetisch sortiert angezeigt. * "Signalanlagen-Liste": Anzeigen aller Signalanlagen Hier erhalten Sie einen šberblick ber alle vorhandenen Signalanlagen. * "Weichen-Liste": Anzeigen aller Weichen Alle Weichen werden nach Nummern sortiert aufgelistet. * "Rangierpunkt-Liste": Anzeigen aller Rangierpunkte Hier k”nnen alle Rangierpunkte angezeigt werden. * "Nachrichten": Dispatcher-Nachrichten (Hot-Key >ALT + N<) Hier k”nnen Sie die aktuellen Nachrichten zum Betriebsablauf ansehen und bei Bedarf l”schen (siehe auch 7.6.3). ---------------------------------------------------------------------------- 8 Abkrzungstasten ("Hot-Keys") ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Einige der in den Mens zusammengefaáten Funktionen k”nnen Sie auch unter Umgehung der Mens direkt aus dem Standard- oder Vollbildmodus aufrufen. Sie sind in den Mens dadurch gekennzeichnet, daá hinter dem Namen des Menpunktes eine Taste oder Tastenkombination, der sogenannte Hot-Key oder Shortcut-Key, steht. Der direkte Aufruf erfolgt durch Drcken des Hot-Keys. Im Folgenden werden diese Funktionen kurz genannt: >ALT+X< : Programm beenden >F1< : Hilfe >ALT+F1< : Letzten Hilfe-Bildschirm wiederholen >SHIFT/Umschalt+F1< : Hilfe-Index (Liste der Hilfe-Themen) anzeigen >F2< : Abspeichern ohne Rckfrage und ohne Namens„nderung >F3< : Laden einer neuen Datei >F4< : Schalten einer Signalanlage auf 0 oder Maximum >F5< : Kursorposition merken >F6< : Zum n„chsten Fenster wechseln >F7<,>F8< : Grafiksymbole gleicher grundl. Funktion ausw„hlen >CTRL/Strg+F7/F8< : Grafiksymbole verschiedener grundl. Fkt. ausw„hlen >F9< : Grafiksymbole ausw„hlen (Gleise,Straáe) bzw. Spiegeln >CTRL/Strg+F9< : wie >F9<, aber umgekehrte Reihenfolge >SHIFT/Umschalt+F9< : Umschalten zwischen Gleisen und passende Straáen >F10< : Umschalten der Anzeige zur Funktion von Grafiksymbolen >BKSPC/Rcktaste< : Kursorbewegung rckg„ngig machen (Nur im Fenster 1) >CTRL/Strg+Rckt.< : Kursorbewegung wiederholen (Nur im Fenster 1) > < : Eingabe/Žndern von Text an der Kursorposition >+-< : Simulationsgeschwindigkeit erh”hen/verringern >*/< : Darstellung vergr”áern/verkleinern >ALT+S< : Simulation stoppen/fortsetzen >ALT+N< : Aktuelle Nachrichten anzeigen >ALT+I< : Kursor auf n„chsten Informationstext setzen >CTRL/Strg+L< : letzte Text-/Grafiksuche ab Kursorposition wiederholen >CTRL/Strg+I< : Informationstext eingeben/„ndern an der Kursorposition >CTRL/Strg+Z< : Bewegte Grafik (Zge und Signale) aus-/einschalten >CTRL/Strg+A< : Animationen (Schornsteine,Tiere u.„.) aus-/einschalten >CTRL/Strg+G< : Gitterlinien aus-/einschalten >CTRL/Strg+U< : šberlappung von Grafiksymbolen aus-/einschalten >CTRL/Strg+R< : Kursor-Richtung beim Bauen/L”schen invertieren ---------------------------------------------------------------------------- 9 Grafiksymbole ~~~~~~~~~~~~~~~ 9.1 Allgemeines ~~~~~~~~~~~~~~~ Das Programm BAHN benutzt einen Grafikzeichensatz, der in selbst„ndige Grafiksymbole und Fahrzeugsymbole eingeteilt werden kann. Die selbst„ndigen Symbole kann man in Gleissymbole und Landschaftssymbole unterteilen. Die Landschaftssymbole lassen sich trennen in Straáensymbole (ohne Gleise), Industrieanlagen, Natursymbole, Wohngeb„ude sowie nutzerdefinierte Symbole. Diese Trennung ist nicht ganz exakt, aber das ist auch nicht n”tig, weil die Landschaftssymbole nur illustrierenden Charakter haben. Die "nutzerdefinierten" Symbole sind 144 Grafiksymbole ohne Funktion, die Sie mit einem geeigneten Editor-Programm selbst erstellen k”nnen. Die Gleissymbole umfassen einfache Gleise, Kreuzungen, Weichen, Haltestellen, Taktpunkte, Depots, Signalanlagen, Brckeneinfahrten, Langsamfahrstellen, Gleisabschlsse (Prellb”cke), Rangierpunkte und Linienwechsel. Fast alle Gleise gibt es in mehreren Varianten, n„mlich als Varianten auf der Straáe und auf besonderem Bahnk”rper, getrennt vom Straáennetz. Die Symbole auf der Straáe gibt es teilweise mit R„ndern, die in das n„chste Symbol hineinragen. Die Fahrzeugsymbole treten nie allein auf, sondern in Verknpfung mit einem Gleissymbol. 9.2 Einfache Gleise ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Diese Gleise werden entsprechend ihrer Richtung befahren, bei Kurven wird die Fahrtrichtung ge„ndert. Wenn ein Gleis irgendwo endet oder nicht richtig angeschlossen ist, bleibt ein ankommender Zug stehen, bis Sie sich seiner annehmen und die Strecke weiter bauen. Man sollte einen Streckenabschnitt erst befahren lassen, wenn er fertig gebaut ist. 9.3 Weichen ~~~~~~~~~~~ BAHN untersttzt einfache Links- und Rechtsweichen mit 45ø-Winkel und teilweise mit 90ø-Winkel. Auáerdem gibt es Auáenbogenweichen (2x 45ø) und 3-Wege-Weichen. Es gibt verschiedene Weichentypen wie Stumpf-, Feder-, Wechsel- und Verzweigungsweichen, die vom Online-Hilfesystem ausfhrlich und mit Beispielen erl„utert werden. 9.4 Haltestellen ~~~~~~~~~~~~~~~~ Diese Symbole sind daran zu erkennen, daá neben einem geraden Gleisstck ein gelber Mast mit rundem gelb-grnem Schild steht. Auf besonderem Bahnk”rper gibt es auch Varianten mit rechteckigen Schildern (schwarz-weiá und blau), wie es bei Eisenbahnen oder Stadtbahnen blich ist. Ein ankommender Zug bleibt eine Weile in der Haltestelle stehen und f„hrt dann erst weiter, er wird also verz”gert. Sie k”nnen fr jede Haltestelle festlegen, welche Zugtypen dort halten sollen und in welche Richtungen die Haltestelle gltig ist. 9.5 Taktpunkte (Endhaltestellen) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Diese Symbole sind den Haltestellen sehr „hnlich und werden zus„tzlich durch den Buchstaben 'T' gekennzeichnet. Taktpunkte werden meist an Endstationen eingebaut (daher wurden sie bis BAHN Version 3.20 als Endpunkte bezeichnet). An diesen Stellen k”nnen Sie festlegen, zu welchen Zeiten Zge fahren sollen. Ein an einem Taktpunkt angekommener Zug f„hrt erst ab, wenn die n„chste eingegebene Abfahrtszeit erreicht ist. Damit k”nnen Sie einen weitgehend fahrplanm„áigen Verkehr durchfhren. Es ist m”glich, die Wirkung auf Zge bestimmter Linien und fr diese Linien auf bestimmte Zeitr„ume zu begrenzen. Auáerdem kann die Richtung festgelegt werden, in der der Taktpunkt gltig ist. Es ist m”glich, Zge an einem Taktpunkt auf eine andere Linie wechseln zu lassen. Zge, fr die der Taktpunkt nicht gilt, k”nnen Sie wahlweise durchfahren oder wie an Haltestellen halten lassen. Wenn Sie mehreren Taktpunkten denselben Namen geben, dann werden diese zu einem einzigen Taktpunkt mit mehreren Gleisen kombiniert. Dort f„hrt dann zu jeder eingetragenen Zeit nur 1 Zug ab, und zwar in der Reihenfolge der Ankunft (FIFO-Prinzip). 9.6 Bahnsteige ~~~~~~~~~~~~~~ Die Bahnsteigsymbole haben keine Funktion und wurden nur zur sch”neren optischen Gestaltung von Bahnh”fen und Haltestellen auf besonderem Bahnk”rper sowie fr sogenannte Kap-Haltestellen eingefhrt. 9.7 Depots/Betriebsh”fe/Straáenbahnh”fe ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Depot (oder Betriebshof, Straáenbahnhof, Bahnbetriebs(wagen-)werk) ist eine Einsatzstelle, die zum Einsetzen neuer Zge und zum Abstellen von Zgen dient. Die Darstellung erfolgt normalerweise durch eine Halle, aus der nach 2 Seiten ein Gleis herausfhren kann. Auf eigenem Gleisk”rper gibt es stattdessen Pseudo-Depots, die nur durch eine angedeutete Arbeitsgrube oder den Buchstaben "D" markiert sind. Ein Depot muá einen Namen erhalten (registriert werden), bevor sie es verwenden k”nnen. Dazu setzen Sie den Kursor auf das Depot und drcken die >ET<-Taste. Nun k”nnen Sie den Namen und weitere Parameter eingeben. Als Bezeichnung fr Depots sind Namen von maximal 4 Zeichen L„nge zugelassen. Dabei k”nnen die Buchstaben A bis Z, die Ziffern 0 bis 9 und die Zeichen "-", "/", "_" und "." verwendet werden, also keine Umlaute oder Sonderzeichen. Sie k”nnen Depots auch l”schen und umbenennen. L”schen bedeutet, daá das Depot nicht mehr registriert ist und keinem Zug mehr zugeordnet werden kann. Auáerdem werden die Verweise auf das Depot an Weichen und Rangierpunkten gel”scht. Beim Umbenennen werden alle Informationen mit ge„ndert, die das Depot betreffen. Das betrifft sowohl die Weichen und Rangierpunkte als auch die Heimatbahnh”fe und Ein-/Ausrckdepots der Zge. Depots k”nnen mit Signalanlagen gekoppelt werden, um Kollisionen beim Aus- und Einrcken zu verhindern. Die Wirkungsweise wird vom Online-Hilfesystem detailliert beschrieben. 9.8 Signalanlagen ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Signalanlagen k”nnen Sie zur Sicherung aller Streckenabschnitte einsetzen, die nur von einer bestimmten Anzahl Zge (meist ein einziger) gleichzeitig befahren werden drfen, z.B. eingleisige Strecken, Wendedreiecke oder Blockstreckenabschnitte. Auáerdem k”nnen damit Bahnberg„nge gesichert werden sowie Fahrpl„ne durchgesetzt werden („hnlich zu den Taktpunkten). Eine Signalanlage besteht aus Einfahrsignalen und Schaltkontakten, wobei mindestens ein Signal vorhanden sein muá. Die Steuerung erfolgt durch einen Z„hler, der beim Befahren der Kontakte ver„ndert wird. Die Signale haben nur in der Fahrtrichtung Wirkung, in der sie rechts vom Zug stehen. Ausschaltkontakte werden durch ein "-" und entsprechende Richtungspfeile dargestellt, wobei der Pfeil die Wirkungsrichtung anzeigt. Einschaltkontakte unterscheiden sich davon durch den Schriftzug "+". Es gibt auch "-"-Kontakte mit 2 Pfeilen, die in beide Richtungen wirken. Die meisten Signale k”nnen auch gleichzeitig als "+"-Kontakte wirken. Zus„tzlich k”nnen Depots mit Signalanlagen verknpft werden. Diese wirken dann wie eine Kombination aus Signal, "+"- und "-"-Kontakt. Wirkungsweise und Bau von Signalanlagen erl„utert Ihnen die Online-Hilfe mit grafischen Beispielen. Die Konstruktion von eingleisigen Strecken und Signalanlagen ist nicht einfach, und dabei werden erfahrungsgem„á h„ufig Fehler gemacht. Deshalb ist es zu empfehlen, eine neu gebaute Strecke erstmal probehalber von einem einzelnen Zug befahren zu lassen und die korrekten Abl„ufe am Bildschirm zu berprfen. Wenn eine Kollision erstmal aufgetreten ist, k”nnen Sie nur durch Rckw„rtsfahren oder gar L”schen von Zgen Abhilfe schaffen. 9.9 Gleisabschlsse/Prellb”cke ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Diese werden auf der Straáe als gerades Gleis dargestellt, in das eine rote Tafel gesteckt ist, auf besonderem Bahnk”rper als Prellb”cke. Bei Erreichen eines Gleisabschlusses aus der richtigen Richtung setzt der Zug seine Fahrt rckw„rts fort. Das ist fr Pendelverkehr mit Triebwagen oder Wendezgen, fr das Wenden in Kopfbahnh”fen oder fr Wendedreiecke bei Straáenbahnen ntzlich. Der in beiden Richtungen befahrene Streckenabschnitt sollte mit einer Signalanlage gesichert werden. 9.10 Brcken/Tunnel ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Tunnel werden durch eine Ein- und Ausfahrt markiert, die auf einer Geraden liegen mssen. Innerhalb eines Tunnels ist ein Zug nicht zu sehen. Brcken sind lediglich besonders kurze Tunnel. šber die genaue Wirkungsweise und m”gliche Probleme informiert Sie die Online-Hilfe. 9.11 Langsamfahrstellen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Sie k”nnen fr einzelne Streckenabschnitte oder ganze Teilnetze Geschwindigkeitsbegrenzungen festlegen. Am Anfang einer solchen Strecke steht ein Schild, das als oranges Dreieck dargestellt wird. Das Endekennzeichen ist ein weiáes Viereck mit schwarzem Rand. Beide Zeichen gelten nur in Fahrtrichtung rechts. 9.12 Rangierpunkte (Wendepunkte) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Diese sind an einem blauen Schild erkennbar, in dem der Buchstabe "H" dargestellt ist. Im Gegensatz zu Gleisabschlssen (siehe 9.9) wenden hier nicht alle Zge. Sie k”nnen an solchen Punkten festlegen, welche Linien zu welcher Zeit hier wenden sollen, andere Zge fahren geradeaus weiter. Je nach den eingegebenen Rangieroptionen k”nnen hier auch Zge getrennt und wieder gekuppelt werden. šber Details dieser Rangierm”glichkeiten informiert die Online-Hilfe. 9.13 Linienwechselpunkte ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Hier befindet sich ein grnes Schild neben dem Gleis, in dem ein "L" steht. An diesen Stellen k”nnen Zge ihre aktuelle Linie, den Zugtyp und das Haltestellenintervall wechseln. Das kann fr bestimmte Linien und Zeitbereiche festgelegt werden. ---------------------------------------------------------------------------- 10 Fehlermeldungen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die folgende Aufz„hlung enth„lt nur die Fehlermeldungen, die beim Programmstart auftreten k”nnen und zum Programmabbruch fhren. Informationen zu Fehler- und Hinweismeldungen, die w„hrend des Programmlaufes auftreten, erhalten Sie ber die Online-Hilfe (Taste >F1< drcken bzw. Schalter "Hilfe" mit linker Maustaste anklicken). Bei einigen der folgenden Meldungen ist der Programmstart trotzdem m”glich, aber mit Problemen w„hrend des Programmlaufes ist zu rechnen. 1..14 Speicher reicht nicht Sorgen Sie dafr, daá m”glichst der gesamte DOS-Arbeitsspeicher fr BAHN zur Verfgung steht. Entfernen Sie dazu alle berflssigen Treiber und TSR-Programme. Falls Sie DOS ab 5.0 oder ein „hnliches Betriebssystem nutzen, versuchen Sie, m”glichst viele Treiber und Betriebssystemteile mittels LOADHIGH oder DOS=HIGH hochzuladen. Falls Sie BAHN aus einem zus„tzlichen Programm heraus gestartet haben (z.B. DOSSHELL, NORTON COMMANDER, MS-Windows), dann beenden Sie dieses Programm und starten BAHN aus der Kommandozeile. 21 Datei nicht gefunden: BAHN.GZG Wenn diese Datei nicht existiert, dann k”nnen Sie nicht mit BAHN arbeiten. Prfen Sie, ob die Datei im gleichen Verzeichnis wie BAHN.EXE steht, und kopieren Sie die Datei gegebenenfalls dorthin. 22,23 Datei defekt: BAHN.GZG Die Datei ist entweder tats„chlich besch„digt oder geh”rt zu einer anderen Version von BAHN. Besorgen Sie sich eine korrekte Datei (z.B. von einer Sicherungskopie) und kopieren Sie diese in das Verzeichnis, in dem BAHN.EXE steht. 24 Fehler beim XMM-Treiber Bei diesem Fehler kann BAHN nicht starten. Folgen Sie den Hinweisen in Ihrem DOS- oder Windows-Handbuch, um XMS zur Verfgung zu stellen. Im Allgemeinen muá dazu ein Programm namens HIMEM.SYS oder EMM386.EXE geladen und geeignet konfiguriert werden. Hinweise dazu finden Sie u.U. auch unter den Stichworten CONFIG.SYS, EMM, XMM, XMS, Extended Memory, SMARTDRV, NWCACHE, QEMM. 26,27 Grafikmodus nicht untersttzt Ihre Grafikkarte kennt den entsprechenden VESA-Grafikmodus nicht. Falls Sie "/V10" angegeben haben, versuchen Sie es mit "/V8". Falls Sie "/V8" angegeben haben, lassen Sie den Schalter ganz weg. Schauen Sie im Handbuch zu Ihrer Grafikkarte nach, ob u.U. ein VESA-Treiber extra geladen werden kann oder muá. Es gibt auch entsprechende Shareware-Produkte, die u.U. helfen k”nnen, z.B. "UNIVBE.EXE". 28 Nicht gengend XMS-Speicher verfgbar Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 24. 29 Kein XMS-Handle mehr verfgbar Bei diesem Fehler kann BAHN nicht starten. Folgen Sie den Hinweisen in Ihrem DOS- oder Windows-Handbuch, um die Anzahl an XMS-Handles (meistens 32 Stck) zu erh”hen. Im Allgemeinen muá dazu das Programm namens HIMEM.SYS oder EMM386.EXE geeignet konfiguriert werden. Hinweise dazu finden Sie u.U. auch unter den Stichworten CONFIG.SYS, EMM, XMM, XMS, Extended Memory, SMARTDRV, NWCACHE oder QEMM. 31 Kein Speicher fr ... Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 1..14. 32..34 wie 21..23, aber BAHN.AZG Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23. 46..47 wie 21..22, aber BAHN.TBD Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..22. 52,53 Datei defekt: BAHN.EXE Die Datei ist besch„digt. Falls ein Virus die Ursache ist, dann ist dieser bereits aktiv! Starten Sie am besten Ihren Rechner neu und fhren Sie einen Virentest mit blichen Anti-Virus-Programmen durch. Die Datei BAHN.EXE sollten Sie auf jeden Fall l”schen und durch eine korrekte Datei ersetzen (z.B. von einer Sicherungskopie). Die Meldung kann auch auftreten, wenn BAHN.EXE mit einem sogenannten "EXE-Packer" komprimiert wurde. In diesem Fall ist die Datei ja auch ver„ndert, und BAHN erkennt die Ursache nicht. Sie sollten BAHN dann mit dem Schalter "/NFC" starten, der den Selbsttest unterdrckt. 56 wie 21, aber BAHN.TXT Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21. 61..63 wie 21..23, aber BAHN.HLP Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23. 64..66 wie 21..23, aber BAHN.ZGG Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23. 67..69 wie 21..23, aber BAHN.FZG Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23. 71..73 wie 21..23, aber BAHN.RTX Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23. 80 Mindestens 80386-Prozessor n”tig BAHN ben”tigt einen Mikroprozessor 80386 oder einen moderneren bzw. kompatiblen Prozessor. Auf „lteren Computern kann das Programm nicht verwendet werden. 81..84 81 XMS-Speicher nicht verfgbar 82 nicht gengend XMS-Speicher verfgbar 83 Kein XMS-Handle mehr verfgbar 84 Fehler beim XMM-Treiber Bei all diesen Fehlern kann BAHN nicht starten. Folgen Sie den Hinweisen in Ihrem DOS- oder Windows-Handbuch, um XMS zur Verfgung zu stellen. Im Allgemeinen muá dazu ein Programm namens HIMEM.SYS oder EMM386.EXE geladen und geeignet konfiguriert werden. Hinweise dazu finden Sie u.U. auch unter den Stichworten CONFIG.SYS, EMM, XMM, XMS, Extended Memory, SMARTDRV, NWCACHE, QEMM. Falls das Problem unter Windows auftritt, starten Sie BAHN ber die Datei BAHN356.PIF (anstatt BAHN356.EXE). M”glicherweise mssen die Einstellungen in der PIF-Datei korrigiert werden (siehe dazu das Windows-Handbuch, Stichwort PIF-Editor). ---------------------------------------------------------------------------- 11 Nutzungsbestimmungen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ -Dies ist eine Testversion, die noch nicht fertiggestellt ist. Jeglicher Vertrieb ber den Sharewarehandel, CDROM, Bcher, Zeitschriften o.„. ist unzul„ssig. -Die Nutzung ist nur fr registrierte Anwender von BAHN 3.40 gestattet. -Testen Sie dieses Programm nur, wenn Sie sich gut mit BAHN 3.40 auskennen. -Die Verwendung geschieht AUF EIGENE GEFAHR. Das Programm ist mit Sicherheit nicht fehlerfrei. Fr jegliche aus der Verwendung von BAHN 3.58Beta entstehende Datenverluste, Sch„den an Hard- und Software sowie eventuelle Folgesch„den (Verdienstausfall o.„.) wird KEINE Haftung bernommen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann nutzen Sie diese Software nicht! Aktuelle Infos im WWW: http://home.T-Online.de/home/Jan.Bochmann E-Mail: Jan.Bochmann@T-Online.de Kontaktadresse: Jan Bochmann PF 32 02 53 D-01014 Dresden Alle diese Adressen werden nur ca. w”chentlich geleert, daher ist u.U. mit l„ngeren Antwortzeiten zu rechnen.